Was ist eine Parodontitis ?

Was ist eine Parodontitis ?

Die Parodontitis (im Volksmund „Parodontose“ genannt) ist eine Entzündung  des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch und Knochen), die durch Bakterien und die Entzündungsreaktion des eigenen Körpers verursacht wird.  Diese, meist chronische und damit nicht immer schmerzhafte Erkrankung führt bei Nichtbehandlung zum Abbau des Kieferknochens, zur Zahnlockerung und letztlich zum Zahnverlust. 

Häufigkeit der Parodontitis

Eine Parodontitis kann prinzipiell in jedem Lebensalter auftreten. Verschiedene Studien zeigen, dass die Parodontitis-Häufigkeit in Deutschland ab dem 40.Lebensjahr bei ca. 80 Prozent liegt. Schwere Parodontitiden, bei denen Betroffene Zähne verlieren, finden sich in 20 bis 40 Prozent der Fälle.

Wann sollte eine Parodontitis behandelt werden?

Eine Parodontitis beginnt immer mit einer Gingivitis (Entzündung nur des Zahnfleisches). Symptome wie Zahnfleischbluten, Mundgeruch, verfärbter Zahnbelag und Änderung der Zahnstellung sind Alarmsignale, die vom Zahnarzt kontrolliert werden sollten. Die Krankenkassen haben ein System entwickelt, um eine Parodontitis frühzeitig erkennen zu können. Deshalb wird bei einer Taschentiefe von 3,5mm-4mm eine Parodontitis-Behandlung im Frühstadium empfohlen, da so die Erkrankung erfolgreich behandelt werden kann.

Wer bezahlt die Parodontitis-Behandlung?

Die Parodontitis-Behandlung gliedert sich in drei Schritte. Der erste Parodontitis-Vorbehandlung kostet 40€. Die Vermessung der Taschentiefen und die Parodontitis-Hauptbehandlung werden von der Krankenkasse getragen.